Theater Größenwahn
Deutsch-Jüdische Bühne Bimah UG
Meinekestr. 24
10719 Berlin

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 10.00 - 18.00 Uhr

Kartenvorbestellung:
Tel. +49 - (0)30 - 251 10 96
Fax +49 - (0)30 - 39 50 77 23
E-Mail: deutsch-juedisches-theater@web.de

Geschichte

Kein Theater von Juden für Juden mit Juden wollte Dan Lahav machen, als er im Frühjahr 2001 das erste jüdische Theater Berlins nach mehr als 60 Jahren gründete. Vielmehr sollte das Jüdische Theater BAMAH (hebr. Bühne) ein Theater werden für alle, die sich für jüdische Kultur interessieren und sich mit ihr auseinandersetzen wollen. Das Konzept ging auf: Das Jüdische Theater BAMAH entwickelte sich bald zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil der Berliner Theaterlandschaft. Gleichermaßen der Tradition und der Moderne verpflichtet, präsentierte sich das Theater BAMAH sowohl klassisches ostjüdisches Theater als auch zeitgenössische Theaterstücke aus Israel. Mit aufwendigen Produktionen würdigte man große Namen wie Friedrich Holländer, Georg Kreisler, Kurt Tucholsky, Heinrich Heine und Felix Mendelssohn.

Mit „Else“ (Lasker-Schüler) von Motti Lerner, „Wien auf dem Meer“ von Edna Mazja, „Die Braut und der Schmetterlingsfänger“ von Nisim Aloni, „Sie und Er und mehr“ von Ephraim Kishon und Isaac Bashevis Singers „Zum Teufel noch mal“ löste das Jüdische Theater BAMAH seinen Anspruch ein, auch modernes israelisches Theater dem deutschen Publikum zugänglich zu machen. Ebenfalls auf dem Programm: erfolgreiche Sonderveranstaltungen wie „Schabat Schalom – ein Freitagabend bei einer jüdischen Familie“ und „Der Osterhase erzählt die schönsten Pessach-Geschichten“ bietet das Theater darüber hinaus „Judentum zum Anfassen“. Aber auch Gastspiele gehörten schon früh zur Arbeit der Bühne. Im November 2005 führte eine Reise nach Hamburg, um die "Jüdischen Kulturtage" der Hansestadt zu ergänzen. weiter