Theater Größenwahn
Deutsch-Jüdische Bühne Bimah UG
Meinekestr. 24
10719 Berlin

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 10.00 - 18.00 Uhr

Kartenvorbestellung:
Tel. +49 - (0)30 - 251 10 96
Fax +49 - (0)30 - 39 50 77 23
E-Mail: deutsch-juedisches-theater@web.de

Im Mai 2004 bezog das Jüdische Theater BAMAH seine neue Spielstätte in der ehemaligen „Filmbühne am Steinplatz“ in Berlin-Charlottenburg. Die Schauspielerin Iris Berben übernahm die Schirmherrschaft für das Theater, dessen offizielle Eröffnung im September d. J. stattfand. Nach Jahren der provisorischen Unterbringung am Berliner Hohenzollerndamm etablierte sich damit das Jüdische Theater als „richtiges“ Theater im Westberliner Theaterviertel: mit spannenden Premieren, Gastspielen berühmter Künstler und unvergesslichen Musikabenden. Im Jahr 2006 zog das jüdische Theater in die Neuköllner Jonasstraße in den wunderschönen alten Ballsaal Will Meisels. Ausgerechnet in der ehemaligen Tanzschule, wo einst Nazi-Offiziere ihre Feste gefeiert hatten, gab es von nun an jüdisches Theater.

Vom Herbst 2011 bis zum Frühjahr 2014 hatte das Theater, das sich mittlerweile von BAMAH (hebr. Bühne) in BIMAH (hebr. mittlere Bühne) umbenannt hatte, seine Spielstätte im Berliner Admiralspalast. Dort standen vor allem zeitgenössischer Stücke israelischer, englischsprachiger-, us-amerikanischer- und deutsch-jüdischer Autoren auf dem Spielplan. So z. B. „Bent“ von Martin Sherman, „Das Zimmer“ von Harold Pinter oder Stücke wie „Das Geheimnis der Pianistin in der 5. Schublade“ – mit stark autobiographischen Zügen des Intendanten Dan Lahav und dessen hamburgisch-jüdischen Familiengeschichte. „Esther Glick“ ist die fiktive Geschichte der ersten jüdischen Detektivin, die die Eingebungen zur Lösung ihrer Fälle beim Kochen bekommt. Besonders sorgte die Inszenierung „Eine unglaubliche Begegnung im Romanischen Café“ für Aufsehen – eine fiktive Begegnung von Lotte Lenya, Else Lasker-Schüler, Kurt Tucholsky und Friedrich Hollaender einen Tag vor ihrer Emigration aus Nazi-Deutschland. In „Shabat Shalom“ erlebt das Publikum einen Freitagabend in einer jüdischen Familie. Abende zu Kurt Tucholsky und Ephraim Kishon ergänzten das Programm und tauchen auch heute noch immer wieder auf dem Spielplan auf. weiter